Mittwoch, 19. November 2025

Wicked: For Good

© 2025 Universal Studios. All Rights Reserved.

"Hin und wieder blitzt hier etwas Bühnenmagie auf – etwa die recht klassisch gehaltene Darbietung von 'Wonderful' oder die ganz auf Cynthia Erivos Gesangstalent zugeschnittene 'No Good Deed'-Szene. Insgesamt ist Wicked: For Good aber vor allem eine unbeholfene Mischung aus zwanghaften Prequel-Verweisen, bizarren Anleihen aus dem Superheld:innen-Genre – einschliesslich superhero landing von Elphaba – und einer inkohärenten Faschismus-Allegorie, die nach und nach an erzählerischer Relevanz verliert und schliesslich ganz in sich zusammenfällt."

Ganze Kritik bei Filmbulletin

Dienstag, 11. November 2025

Maximum Cinema Filmpodcast: "Bilder im Kopf" & "Le Chantier" (Live an den Zuger Filmtagen)

© am Limit GmbH

Am 4. November trafen Olivia und ich uns im Foyer des Zuger Kinos Seehof zum Live-Podcast, um im Rahmen der Zuger Filmtage 2025 zwei Schweizer Dokumentarfilme zu besprechen: Im preisgekrönten Bilder im Kopf geht Eleonora Camizzi der psychischen Krankheit ihres Vaters auf den Grund, während Jean-Stéphane Brons Le Chantier den Bau eines Pariser Luxuskinos ganz genau beobachtet. Ausserdem: Neues von Olivias K-Drama-Sofa und Publikumsfragen über die Zukunft des Kinos. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Donnerstag, 6. November 2025

Franz

© Frenetic Films AG

"Restlos vermag diese Collage zwar nicht zu überzeugen – auch weil das konventionelle Biopic-Drama bisweilen arg steif und blutleer daherkommt –, aber die Gegenüberstellung dieser konkurrierenden Facetten eröffnet dem Publikum eine spannende Meta-Auseinandersetzung mit der kulturellen Chiffre Franz Kafka, und sogar dem Biopic-Genre an sich."

Ganze Kritik bei Filmbulletin

Dienstag, 4. November 2025

Die My Love

© DCM/MUBI/Seamus McGarvey

"Ramsay, Editor Toni Froschhammer und Kameramann Seamus McGarvey inszenieren diesen Alltag als eine assoziative, bewusst zirkuläre Kette von banalen Routinen, verzweifelten, aneckenden Ausbruchsversuchen, ziel- und fruchtlosen Streitgesprächen, ineinanderfliessenden Erinnerungen, Tagträumen und Wahnvorstellungen (?), David-Bowie-, Nick-Lowe- und Disney-Songs in Volllautstärke und geradezu ironisch atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. So wie Grace in den Strudel ihrer manisch-depressiven Stimmungsschwankungen gerät, wird das Publikum von der intensiven Bild- und Tonflut von Die My Love regelrecht mitgerissen."

Ganze Kritik bei Filmbulletin

Sonntag, 2. November 2025

Solothurner Filmtage: Downtown New York

© Cinémathèque suisse/Solothurner Filmtage

"In den siebziger und achtziger Jahren machte Andy Warhols 'Factory' New York zu einem Epizentrum der experimentellen Kunst. In ihrem diesjährigen 'Histoires'-Programm widmen sich die Solothurner Filmtage den Schweizer:innen der Szene. Die thematische Filmreihe rückt eine Auswahl neu oder kürzlich digitalisierter Werke ins Licht."

Ganzer Artikel bei den Solothurner Filmtagen

Mittwoch, 29. Oktober 2025

It Was Just an Accident

© Frenetic Films AG

"Aus dieser brisanten Konstellation leitet Panahi ein absurd-eindringliches Teheran-Roadmovie ab, das zwar nicht vollständig mit der Vérité-Ästhetik und den dokumentarischen Erzählrhythmen von Untergrundfilmen wie This Is Not a Film (2011), 3 Faces (2018) und No Bears (2023) bricht, sich aber in mehrerlei Hinsicht wie eine Rückbesinnung auf sein Frühwerk anfühlt. Nicht nur steht Panahi zum ersten Mal seit Offside (2006) nicht mehr selber vor der Kamera; It Was Just an Accident wirkt mit seiner grösser angelegten, nachdrücklich fiktiven Handlung und mit Kameramann Amin Jafaris langen, ruhigen, die Guerrilla-Produktion verbergenden Einstellungen wie ein kreatives Durchatmen, ein Wiederaufnehmen der künstlerischen Ausdrucksformen, denen Panahi während der letzten 15 Jahre nur bedingt frönen konnte."

Ganze Kritik bei Filmbulletin