Samstag, 27. August 2022

Three Thousand Years of Longing

© Ascot Elite Entertainment Group

★★★

"Es ist also ein unvollkommenes, unverhohlen orientalistisches Werk, mit dem sich Miller sieben Jahre nach seinem vielleicht grössten Erfolg zurückmeldet. Gleichzeitig ist Three Thousand Years of Longing aber auch ein bewundernswert unbeirrbares, hoffnungslos aus der Zeit gefallenes Original voller überhöhter Romantik und offenherziger Liebe für das Geschichtenerzählen. Es ist ein Film, der von Herzen kommt."

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Dienstag, 23. August 2022

Maximum Cinema Filmpodcast #48: "Bullet Train", "Nope", "Luck"

© Olivier Samter

In Episode 48 des Maximum Cinema-Podcasts freuen Daniel, Olivia, Olivier und ich uns auf den Allianz Tag des Kinos, Olivier wirft einen Blick auf das bevorstehende Animationsfilmfestival Fantoche, und wir diskutieren über drei Filme: Bullet Train sorgt mehrheitlich für Erheiterung, Nope begeistert nur eine Person nicht, und Luck bleibt glücklos. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Sonntag, 21. August 2022

All That the Piazza Allows: Fünf Eindrücke vom 75. Locarno Film Festival

Das 75. Locarno Film Festival ist Geschichte, und ich habe mitgeholfen, für Maximum Cinema darauf zurückzuschauen: Von Alexander Sokurovs beeindruckender Horrorvision Fairytale über die versöhnlichen Festival-Evergreen-Filme The Visitors und Stone Turtle bis hin zur grossartigen Douglas-Sirk-Retrospektive – es gab einiges zu berichten.

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Donnerstag, 11. August 2022

Nope

© 2022 Universal Studios. All Rights Reserved.

★★★★★

"Nope ist ein Film über und für eine Welt, die sich immer mehr wie eine nicht enden wollende Flut von Schreckensbildern und -visionen anfühlt. Doch während andere Regisseur*innen aus einer derartigen Affiche wohl einen mürrischen, eindimensionalen Thesenfilm gemacht hätten, verarbeitet Peele hochgradig relevante, durchaus tiefgreifende Gedanken über die zeitgenössische Sensationskultur zu einem mitreissenden, herausfordernden Genrestück."

Ganze Kritik auf Maximum Cinema

Dienstag, 2. August 2022

Maximum Cinema Filmpodcast #47: "Boiling Point", "Men", "The Gray Man"

© Olivier Samter

In Episode 47 des Maximum Cinema-Podcasts melden Daniel, Olivia, Olivier und ich uns zurück aus der Sommerpause, besprechen den neuen Fahrplan für die Zukunft des Marvel Cinematic Universe, weisen auf das diesjährige Allianz Cinema hin und besprechen Philip Barantinis Küchenthriller Boiling Point, Alex Garlands Horrorfilm Men und den Netflix-Agententhriller The Gray Man von Anthony und Joe Russo. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Sonntag, 31. Juli 2022

Shorta

© Koch Media AG. Alle Rechte vorbehalten / Zurich Film Festival

★★

"Shorta verbindet diesen Anspruch aber mit einer letztlich inkompatiblen Lust an kerniger Action, die sich in rasanten Montagesequenzen und heftigen Schiessereien äussert und somit weniger an Ly als an Michael Bay erinnert. Es ist schwer, einem Film das nuancierte Sozialdrama abzunehmen, wenn sein Establishing Shot der Nachbarschaft, in der vor allem Menschen mit Migrationshintergrund wohnen, zwei finster dreinblickende Frauen in Niqab und Chador zeigt."

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Dienstag, 26. Juli 2022

Illusions perdues

© Pathé Films

★★★

"Wo also die Geschichte von Lucien dem Journalisten fast schon einem kleinen Meisterwerk gleichkommt, ist jene von Lucien dem Liebhaber und Möchtegern-Adligen ein solider, aber auch etwas allzu gewöhnlicher Kostümfilm, wie man ihn im französischen Kino mit verlässlicher Regelmässigkeit zu sehen bekommt. Insofern ist das Enttäuschendste an Illusions perdues nicht etwa unzulängliches Filmhandwerk, sondern der Umstand, dass die herausragenden Elemente des Films den kompetenten Rest leider ein wenig unspektakulär wirken lassen."

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Dienstag, 19. Juli 2022

Maximum Cinema Filmpodcast #46: Das grosse Jubiläums-Filmquiz

© Olivier Samter

Der Maximum Cinema-Podcast feiert diesen Sommer seinen zweiten Geburtstag. Darum ist Episode 46 eine Jubiläums-Spezialfolge, in der Olivier den Quizmaster spielt und Daniel, Lola und mich gnadenlos um die Wette rätseln lässt: Was ist im Kinojahr 2021 passiert? Wo war Tilda Swinton überall zu sehen? Und was hat The French Dispatch mit James Bond zu tun? Antworten – einige davon sogar korrekt – gibt der Podcast, ebenso auf die Frage, wer sich am Ende den Wanderpokal unter den Nagel reisst. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Montag, 18. Juli 2022

Incroyable mais vrai

Seit einigen Jahren scheint der französische Kultmusiker und -regisseur Quentin Dupieux von einem unstillbaren Schaffensdrang besessen zu sein: Incroyable mais vrai ist sein vierter Film in ebenso vielen Jahren. Auf seinen gewohnt abstrusen Leinwand-Schabernack wirkt sich das allerdings nicht unbedingt positiv aus.

Das Ehepaar Alain (Alain Chabat) und Marie (Léa Drucker) kauft ein Haus. Doch das ist nicht irgendein Haus, verrät ihnen der Makler (Stéphane Pezerat), als er sie in den Keller führt: Dort befindet sich nämlich ein Loch mit einer Leiter im Boden; und wer diese Leiter hinuntersteigt, kommt, wider alle Naturgesetze, im obersten Stock des Hauses wieder heraus – zwölf Stunden später.

Quentin Dupieux, auch bekannt als Mr. Oizo, mag schon seit 2001 als Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Schnittmeister tätig sein; doch die Prämisse von Incroyable mais vrai bestätigt eine Tendenz im Werk des Franzosen, die sich gerade in den letzten paar Jahren als eine Art Markenzeichen etabliert hat: Sie ist abseitig genug, um aufzufallen und erzählerisch anzuregen, aber sie ist auch nicht so absurd, als dass sie Dupieux’ Protagonist*innen – meistens hemdsärmelig-blasse Durchschnittsbürger*innen, unergründliche Exzentriker*innen mit einem gehörigen Sprung in der Schüssel oder beides gleichzeitig – allzu sehr aus dem Konzept bringen würde.

Und auch sein neuestes Projekt verläuft nach diesem Prinzip – bis zu einem gewissen Grad. Im Zentrum steht das nicht sonderlich nützliche Zeitreise-Extra im neuen Zuhause von Alain und Marie; darum herum konstruiert Dupieux allerlei Absurditäten: Marie ist fasziniert vom Loch in ihrem Keller und verbringt den ganzen Tag damit, in die Zukunft zu klettern; derweil sich Versicherungsagent Alain mit aufdringlichen Kunden herumschlägt, damit hadert, dass er seine Ehefrau aufgrund der «Zeitverschiebung» kaum noch sieht und von seinem kumpelhaften Chef Gérard (Benoît Magimel), der bei jeder Gelegenheit mit seiner jungen Freundin Jeanne (Anaïs Demoustier) und seinem neuen High-Tech-Penis angibt, unentwegt auf seinen eigenen Alterungsprozess hingewiesen wird.

© Praesens-Film

Was Incroyable mais vrai mit dem wunderbaren Pseudo-Theaterstück Au poste! (2018), dem phlegmatischen Wildlederfetischismus-Thriller Le daim (2019) sowie Mandibules (2020), einer sommerlichen Buddy-Komödie um eine zahme Riesenfliege, verbindet, ist Dupieux’ Mischung aus überkandideltem Blödsinn und ironisch gebrochenem Stillstand. Doch wo diese anderen Filme keinerlei Ansprüche auf tieferliegende Sinnhaftigkeit zu hegen schienen – sie genügten sich selbst, frönten dem kuriosen Unfug, waren augenscheinlich zufrieden damit, nach ihren weniger als 80 Minuten Laufzeit ins Nichts zu verpuffen –, setzt sich Dupieux’ neuester Wurf mit einem durchaus gewichtigen Thema auseinander: dem Älterwerden in einer Welt, die das nicht mehr dulden will.

Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Wenn Le daim und Mandibules an etwas krankten, dann daran, dass sie sich etwas zu sehr auf den Unterhaltungswert ihrer eigenen Absurdität verliessen. Und die thematischen Ansätze von Incroyable mais vrai haben durchaus Potenzial: Dupieux skizziert – auf raffiniertere Weise als etwa Bruno Podalydès in seiner plumpen Technophobie-Komödie Les deux Alfred (2020) – eine Gesellschaft, die verlernt hat, die eigene Endlichkeit würdevoll und demütig zu akzeptieren. Gérard setzt auf die vermeintliche Allmacht des technologischen Fortschritts; Marie steigert sich in die individualistische Fantasie hinein, ihr Zeitsprung-Loch könnte ihr eine Modelkarriere ermöglichen; die Klienten, von denen Alain tagein, tagaus terrorisiert wird, lassen seinen Einwand, er habe auch ein Leben und eine Gesundheit, die seiner Zeit und seiner Aufmerksamkeit bedürfen, nicht gelten.

© Praesens-Film

Die Moral, zu der Dupieux letztlich gelangt, ist ein Klischee, aber ein nachvollziehbares: Das Alter wird wohl oder übel kommen, und die beste Strategie, damit umzugehen, ist, sich nicht auf soziale Zwänge einzulassen, sondern auf die eigenen Bedürfnisse zu hören. Insofern ist Incroyable mais vrai unmissverständlich das Werk eines 48-Jährigen, der sich mit der Erkenntnis auseinandersetzt, vielleicht bald schon selber zum alten Eisen zu gehören – ein Umstand, der das Schlussbild des gemütlich angelnden Alain, ohnehin schon einer der menschlichsten Momente in Dupieux’ ganzer Filmografie, umso eindringlicher macht.

Schade nur, dass der Film dieses thematische Potenzial nicht ausschöpfen kann. Die neuen Ideen sind da, doch Dupieux spult sein übliches, inzwischen fast schon festgefahren wirkendes Programm ab: Er lässt sich, gemessen an der Filmlänge von 74 Minuten, grotesk viel Zeit, um alle Einzelheiten der Kellerloch-Zeitmaschine darzulegen und scheint sich komödiantisch damit zufriedenzugeben, mit der milden Abseitigkeit der Affiche zu kokettieren – Gérards "NASA-Schwanz" wird gar ein ganzer Nebenplot eingeräumt.

© Praesens-Film

Was dabei verloren geht, ist nicht nur die thematische Tiefe, sondern auch das, was Dupieux sonst immer ausgezeichnet hat: die spielfreudige Figurenzeichnung und die daraus resultierenden Schauspiel-Highlights. Von den vier Figuren, die das Filmplakat schmücken – Alain, Marie, Gérard und Jeanne –, erhalten nur die beiden Männer so etwas wie Charaktereigenschaften, während die Frauen platte Chiffren für den gesellschaftlichen Schönheitswahn bleiben. Da sich die essenziellen narrativen Ereignisse des Films aber in zwei ausgedehnten, dialoglosen Montagesequezen in der Schlussviertelstunde abspielen, können selbst Alain Chabat und Benoît Magimel, trotz einiger vielversprechender Szenen, letztlich keine grösseren Akzente setzen. Sie erhalten schlicht nicht den Entfaltungsspielraum und die erzählerische Erdung, mit deren Hilfe Dupieux Benoît Poelvoorde (Au poste!), Jean Dujardin (Le daim) und Grégoire Ludig (Mandibules) zu grandiosen Komödiendarbietungen animierte.

Wer also frisch in die aktuelle Phase im Werk von Quentin Dupieux einsteigt, dürfte von Incroyable mais vrai wohl ganz ansprechend unterhalten werden. Wer damit aber bereits vertraut ist, wird sich wohl dem Gedanken nicht entziehen können, dass dem unermüdlichen Witzbold zwecks Selbstfindung und Innovationssuche eine kleine Schaffenspause nicht schlecht bekommen würde. Doch auch in dieser Hinsicht bleibt Dupieux der Meister der eigensinnigen Ungefälligkeit: Mit Fumer fait tousser steht schon sein nächster Film mit Jahrgang 2022 auf dem Programm.

★★

Sonntag, 26. Juni 2022

RRR

© Netflix

★★★★

"RRR ist also kein gänzlich ungetrübtes Vergnügen; allermindestens ist Rajamoulis Film eine Erinnerung an das propagandistische Potenzial, das im Kino steckt. Und dennoch sei es allen wärmstens empfohlen, auf Netflix einen Blick zu riskieren – weil es sich lohnt, über den Tellerrand der gewohnten Unterhaltungskonventionen hinauszublicken und dabei die dynamische indische Filmindustrie im Allgemeinen und Tollywood im Speziellen zu entdecken; und weil «RRR» der unterhaltsamste und spektakulärste Actionfilm seit langem ist."

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Dienstag, 7. Juni 2022

Stranger Things (4. Staffel, Volume I)

© Netflix © 2022

★★★

"Was die Duffers mit Stranger Things geschaffen haben, war noch nie ganz grosses Fernsehen, geschweige denn eine Genre-Offenbarung. Es war von Anfang an eine offenherzige, unverhohlen derivative, bisweilen etwas allzu enthusiastische Liebeserklärung an die Filme, Bilder und kulturellen Gemeinplätze der Achtzigerjahre, deren grösste Trümpfe ihre sympathischen Figuren und die fantasievolle Wiederverwendung bekannter Horror-Versatzstücke waren. Und genau diese Formel setzt der erste Teil der vierten Staffel so gut um, wie es der Serie seit gut sechs Jahren nicht mehr gelungen ist."

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Dienstag, 31. Mai 2022

Maximum Cinema Filmpodcast #45: Internet, Piraterie und das Multiversum im Landesmuseum

© Olivier Samter

In Episode 45 des Maximum Cinema-Podcasts stellt Daniel das neue Hofkino im Zürcher Landesmuseum vor. Danach besprechen er, Olivia, Olivier und ich die ebenso witzige wie berührende TV-Serie Our Flag Means Death, den furiosen US-Kassenschlager Everything Everywhere All at Once und das gefeierte, aber letztlich etwas ernüchternde Anime Belle von Mamoru Hosoda. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Montag, 30. Mai 2022

Memoria

© Cinémathèque Suisse

★★★★★

"Wem das alles zu abstrakt und zu esoterisch erscheint, wird sich mit dem ambitionierten audiovisuellen Gedankenexperiment, das Apichatpong hier vornimmt, wohl kaum anfreunden können. Doch wer sich dazu bereit erklärt, diese meditative filmische Seelenwanderung anzutreten, wird mit einem Werk von bewegender Schönheit und anregender Nachdenklichkeit belohnt."

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Donnerstag, 26. Mai 2022

Chip 'n Dale: Rescue Rangers

For a while, you could be forgiven for thinking that Akiva Schaffer's cheerily self-deprecating Chip 'n Dale: Rescue Rangers, the latest offering emerging from the seemingly unstoppable Disney assembly line of sequels, remakes, and reboots, marks a step in the right direction in the often depressingly uniform landscape of intellectual-property filmmaking – if only because this one actually displays an awareness that it is the product of an industry suffering from a prolonged spell of autocannibalism.

Set, Who Framed Roger Rabbit-like, in a Hollywood peopled both by human beings and all manners of animated characters – from sock puppets to mid-2000s motion capture models – it stars Chip and Dale, the squeaky-voiced animated chipmunks who made their Disney debut in the 1940s, as comic foils first to Pluto, then Donald Duck, and who went on to star in the cartoon series Chip 'n Dale: Rescue Rangers, which ran for three seasons from 1989 to 1990.

The Chip and Dale we find in Schaffer's movie may not be so squeaky-voiced anymore – now they're exchanging witty 2020s comedy banter in the voices of John Mulaney (Chip) and Andy Samberg (Dale) respectively – and one of them (Dale) looks decidedly more three-dimensional than viewers might remember him, but they are very much their Rescue Rangers selves. In fact, in this world, Rescue Rangers was a TV smash hit too; that is, until Dale started toying with the idea of launching a solo career, which led to the cancellation of their beloved double act.

30 years on, sensible, strait-laced Chip is a successful but desperately lonely insurance salesman, while the more impulsive and erratic Dale, following his "CGI surgery," tries to tap into what little Rescue Rangers nostalgia is left in the world by appearing at pop-culture conventions, cultivating his social media accounts, and telling everyone who will listen (and even those who won't) that the big Chip 'n Dale reboot is just around the corner. And indeed, when Monty (voiced by Eric Bana), a former member of the Rescue Rangers squad, is the latest victim of a string of cartoon-character disappearances, the two estranged friends have no choice but to work together again and launch an investigation into the dark underbelly of Tinseltown.

Much of that smacks of Roger Rabbit Reloaded, and even when accounting for this looming influence, there is a lot of narrative box-checking here, with screenwriters Doug Mand and Dan Gregor (the duo behind Dolittle) going through the family-friendly mystery motions of a Rescue Rangers – which may be thematically fitting, but which does start to feel somewhat generic after a while.

Photo courtesy of Disney Enterprises, Inc. © 2022 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

It also doesn't help that the actors tasked with making the goings-on come alive are only fitfully engaging: while Samberg does well to instil in Dale the impudent charm of Jake Peralta, his role on the sitcom Brooklyn 99, Mulaney, so good as manic Spider-Ham in 2018's Spider-Man: Into the Spider-Verse, audibly struggles to make his straight man Chip sound anything other than wooden and bored. Similar issues plague the movie's only major live-action performance, KiKi Layne's turn as rookie LAPD officer Ellie, whose conversations with her various animated interlocutors ring unfailingly hollow.

Yet, in spite of these flaws in structure and presentation, the decision to go the self-reflexive route in this reboot is ultimately not an unwelcome one. For one, Disney's recent output, from the infernal live-action remakes of established animated classics to the frankly perverse number of Star Wars spin-off series, can attest to there being far worse ways of going about such an exercise in brand management.

For another, even Disney couldn't keep on releasing movies whose primary purpose appears to be to remind audiences of what they used to like (or, in some cases, vaguely be aware of) back in the day without at some point addressing the innumerable elephants in the room – most notably the fact that this recycling-based artistic and economic model has not just become the norm in mainstream entertainment but has put the takeover-happy mega conglomerate well on its way towards total cultural domination.

Photo courtesy of Disney Enterprises, Inc. © 2022 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

In fact, on paper, Rescue Rangers even made some shrewd decisions in its selection of those helming the project: director Akiva Schaffer and star Andy Samberg are long-term creative collaborators, whose self-explanatorily titled 2016 musical mockumentary Popstar: Never Stop Stopping has been hailed as one of the past decade's outstanding satirical comedies.

So why is there such a thick miasma of smarm hanging over everything? Maybe it's because the old truism still holds, well, true: in the end, capitalism will subsume and appropriate even the most damning critiques of itself. Or put another way: you're a fool if you think Disney doesn’t know how to turn a fierce indictment of its artistic ethos, which, ultimately, is little more than a business practice, into a profit.

Sure, Dale is portrayed as a naïve bandwagoneer for turning himself into a furry 3-D monstrosity: the movie even features the human-toothed early model for the current theatrical iteration of Sonic the Hedgehog – a model that was swiftly redesigned after a viral uproar – who serves as a cautionary tale for the aesthetic dangers of turning two-dimensional cartoon characters into "realistic" CGI.

Yes, Chip scoffs at Hollywood's overreliance on derivative, increasingly absurd redeployments of familiar characters and franchises: Fast & Furious but with babies! Meryl Streep in a series adaptation of Mrs. Doubtfire! Batman vs. E.T.! "See?" the movie seems to be saying at every turn. "We've read the same tweets you have! Isn't it all so hollow and cynical?"

Photo courtesy of Disney Enterprises, Inc. © 2022 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

To say that this attempt at ingratiation falls completely flat would indeed be unfair: the current state of the American film industry is ripe for satirising, and Mand and Gregor do manage to wring a decent number of laughs out of it, helped by the imaginative integration of different styles of animated characters into the live-action environment.

There's even a fairly clever villain in place: voiced by Will Arnett with his trademark dirtbag panache, a now middle-aged Peter Pan, having never forgiven Hollywood for condemning him to obscurity after adulthood inevitably caught up with him, exacts his revenge by producing cheap knock-offs of beloved classics. Qualms about Disney, a company infamous for its laughably narrow definition of "fair use," wagging its finger at what it perceives as copyright infringers notwithstanding, this is the source of many a solid sight gag – and it leads up to an intriguingly symbolic final showdown that sees Chip and Dale face off with a veritable Frankenstein's monster of disaparate shreds of IP.

But for all its effort, Rescue Rangers can never shake the fundamental dishonesty at work here: Disney wants to eat its cake and have it, too – which is to say, poke fun at a world it has helped create and has no intention, and certainly no incentive, to change. There's an air of The Office's David Brent to these proceedings – the overeager comedy stylings of someone who doesn't realise, or rather doesn't want to admit, that the joke is on them, and that the joke was not made with benign intent in the first place. It would be sad if it wasn't so calculated.

Photo courtesy of Disney Enterprises, Inc. © 2022 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.

Moreover, even in its would-be satire, Rescue Rangers can't help but feel a little too self-congratulatory in places, such as when Chip sits down to watch Batman vs. E.T. after a long day at work and ends up crying at the climax. And of course, Dale eventually gets his long-awaited reboot – albeit only in the closing credits – and of course, it's a hit, and of course, the only ones who dislike it are "the critics."

This, then, is where the movie ends up in its assessment of Hollywood as it exists today – in a place of contented resignation. Reboots are the unchallengeable law of the land, their derivative status ancillary to whether they are good or bad: some will be terrible, as there have always been terrible movies; and some will strike a nerve, as movies always have. In any case, the debate will be settled at the box office, or the various streaming platforms' secret viewing logs – which is easy for Disney to say, as it continues to conquer the market.

Obviously, these sinister rumblings do not negate the undeniable pleasures that can be found in the effortlessly, if not to say edgelessly entertaining Chip 'n Dale: Rescue Rangers. But given the movie's pronounced provocative gestures, it is not a little dispiriting to see it ultimately raise the same sobering questions as so many reboots before it: where will it all end?


Chip 'n Dale: Rescue Rangers is available on Disney+

Montag, 23. Mai 2022

Waiting as an act of resistance: six films by Nicolas Wadimoff

"There is no denying the fascinating nature of DAFilms’ retrospective on Nicolas Wadimoff, as the selection manages to highlight both the topical diversity and the thematic rigour of the 57-year-old Genevan’s work. To make one’s way through the six films on offer is to (re)discover the beauty of Gaza, the heyday of Swiss leftism, and, above all, the different shades and radical potential of patience; the quiet resistance inscribed in the simple act of waiting."

Full article available at swissinfo

Freitag, 20. Mai 2022

Für immer Sonntag

© Lomotion / Filmbringer

★★★★

"Es ist eine Geschichte, die sich allein in der Schweiz jedes Jahr in mehr oder weniger ähnicher Form tausendfach abspielen dürfte. Insofern hätte sich Regisseur Steven Vit für sein Langfilmdebüt sicherlich eine spektakulärere Prämisse als 'Papa geht in Rente' aussuchen können – doch was auf dem Papier vielleicht nach ermüdend profaner Dokumentarfilmkost klingt, erweist sich schnell als einer der besten Schweizer Filme der letzten Jahre."

Ganze Kritik auf Maximum Cinema

Dienstag, 10. Mai 2022

Maximum Cinema Filmpodcast #44: "All the Old Knives", "Les Olympiades", "Für immer Sonntag"

© Olivier Samter

In Episode 44 des Maximum Cinema-Podcasts begrüssen Daniel, Olivier und ich mit Olivia Tjon-A-Meeuw unser neues Moderationsmitglied, bevor wir uns sogleich ins Diskutieren stürzen: Der Spionagethriller All the Old Knives vermag niemanden so richtig vom Hocker zu hauen; Oliviers Lieblingsfilm 2021, Jacques Audiards Les Olympiades, stösst auf etwas mehr Gegenliebe; und der Schweizer Dokumentarfilm Für immer Sonntag sorgt rundum für positive Überraschtheit. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Donnerstag, 21. April 2022

The Northman

© 2022 Focus Features, LLC / © 2022 Universal Studios. All Rights Reserved.

★★★★

"The Northman ist starbesetzt, actionreich, eine ästhetische Augenweide und bis in die letzte Kleiderspange auf Authentizität getrimmt. Doch trotz Studiogeldern und -einsprachen ist die Geschichte des nordischen Königssohns Amleth (Alexander Skarsgård), der sich Anfang des 10. Jahrhunderts an seinem Onkel Fjölnir (Claes Bang) für den Mord an seinem Vater Aurvandill (Ethan Hawke) und die Entführung seiner Mutter Gudrún (Nicole Kidman) rächen will, vor allem eines: Eggers in Reinform."

Ganze Kritik auf Maximum Cinema

Dienstag, 19. April 2022

Maximum Cinema Filmpodcast #43: Beast Mode

© Olivier Samter

In Episode 43 des Maximum Cinema-Podcasts verabschieden Daniel, Olivier und ich uns von Lola und besprechen auf ihren Wunsch Park Chan-wooks Oldboy (2003). Danach wird geht es biestig zu und her: Zur Debatte stehen Fantastic Beasts: The Secrets of Dumbledore, der Schweizer Film Soul of a Beast sowie der Indie-Hit Beasts of the Southern Wild, der dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag feiert. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Mittwoch, 13. April 2022

Black Spider: horror made in Switzerland

"The Black Spider finds its horror in its blend of folk memory – the eerie cultural afterglow of past epidemics – and fervently Christian cautionary tale, reminding readers of the hell that is conjured up when a community experiences even the slightest lapse in religious commitment. As such, it has, perhaps understandably, proven somewhat immune to broadly accessible adaptation over the years, which might be why the text has hitherto struggled to transcend the language border."

Full article available at swissinfo

Freitag, 8. April 2022

West Side Story

© Disney+ / © 2021 20th Century Studios. All Rights Reserved.

★★★★

"Somit hebelt Spielberg auch den obligaten Vorbehalt aus, sein West Side Story sei eine 'unnötige' Wiederauflage. Nein, die Welt 'brauchte' keine Neuinterpretation eines der wichtigsten Popkultur-Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. Aber jetzt, da es existiert, lässt sich konstatieren: Das Kino ist um ein Beispiel reicher, zu welch magischen Momenten es fähig ist, wenn sich ein grosser Künstler frei entfalten kann."

Ganze Kritik auf Maximum Cinema

Mittwoch, 6. April 2022

Wheel of Fortune and Fantasy

© Sister Distribution

★★★★★

"Die drei Kapitel setzen unterschiedliche thematische Akzente, harmonieren im Anthologieformat aber hervorragend miteinander: So wie sich Meikos Eifersucht in Sasakis Groll gegen Segawa widerspiegelt – da im Grunde beide einer hypothetischen Zukunft nachtrauern –, so findet Natsukos Gefühl der Verlorenheit ihre Entsprechung in Naos beruflicher und familiärer Unsicherheit. Sie alle sind Menschen im Glücksrad des Lebens, Spielbälle des Zufalls, mal Opfer, mal Nutzniesser*innen der Spätfolgen ihrer eigenen Entscheidungen; und sie alle manövrieren sich in Situationen, die ihnen weitere schicksalhafte Entscheidungen abverlangen."

Ganze Kritik auf Maximum Cinema

Dienstag, 29. März 2022

Maximum Cinema Filmpodcast #42: Wheel of Wild Men and Panda-sy

© Olivier Samter

In Episode 42 des Maximum Cinema-Podcasts diskutieren Daniel, Lola, Olivier und ich über den neuen Pixar-Film Turning Red, die wunderbare Kurzfilm-Anthologie Wheel of Fortune and Fantasy von Drive My Car-Regisseur Ryūsuke Hamaguchi sowie die schwarze dänische Komödie Wild Men. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Donnerstag, 24. März 2022

C'mon C'mon

© Pathé Films

★★

"Was sich hier allerdings als problematisch erweist, sind Mills’ Drehbuch und Jennifer Vecchiarellos Schnitt, die sich, gerade im Vergleich zu Beginners und 20th Century Women, zu sehr auf die dem Stoff innewohnende Emotionalität verlassen und dadurch den nötigen erzählerischen Kitt vernachlässigen. Wurde die Highlight-Reel-Methode in I Am Easy to Find vom Kurzfilmformat und den narrativen Einschränkungen, die so ein Visual Album mit sich bringt, noch einigermassen gerechtfertigt, tut sich C’mon C’mon mit seiner sprunghaften Struktur keinen Gefallen."

Ganze Kritik auf Maximum Cinema

Dienstag, 22. März 2022

Maximum Cinema Filmpodcast: Das MXC-Oscar®-Special 2022

© Olivier Samter

In einer Spezialfolge des Maximum Cinema-Filmpodcasts blicken Daniel, Lola, Olivier und ich auf die Diskussionen zurück, die wir in den letzten Monaten über die oscarnominierten Filme geführt haben, und schätzen ein, wer am 27. März in welchen Kategorien gute Siegeschancen hat. Zudem besprechen wir Maria Brendles Kurzfilm Ala Kachuu – Take and Run, den einzigen nominierten Schweizer Beitrag. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Montag, 21. März 2022

"Die schwarze Spinne": Das Interview mit Markus Fischer, Barbara Sommer und Plinio Bachmann

Markus Fischer
© 2022 Ascot Elite Entertainment Group. All Rights Reserved.

Die schwarze Spinne von Jeremias Gotthelf ist einer der grössten Klassiker der Schweizer Literaturgeschichte. Ich habe mich für Maximum Cinema mit Regisseur Markus Fischer (Der Bestatter) sowie dem Drehbuch-Duo Plinio Bachmann und Barbara Sommer (Moskau einfach!) über ihre neue Leinwandadaption unterhalten.

Ganzes Interview auf Maximum Cinema

Dienstag, 8. März 2022

Maximum Cinema Filmpodcast #41: "C'mon C'mon", "Die schwarze Spinne", "The Tender Bar"

© Olivier Samter

In Episode 41 des Maximum Cinema-Podcasts zeige ich mich frustriert über die Pläne für die Oscar-Fernsehshow; Daniel und Lola können nicht glauben, dass nur sie Mike Mills' C'mon C'mon bewegend fanden; Die schwarze Spinne ist für Olivier ein weiteres Beispiel für die Ratlosigkeit des Schweizer Filmschaffens; und zur Versöhnung wird am Schluss über George Clooneys The Tender Bar gesprochen, der nur kollektives Schulterzucken auslöst. Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Mittwoch, 2. März 2022

Belfast

© Universal Pictures Switzerland

★★

"Weniger entschuldbar ist hingegen, dass diese Vereinfachung und Verniedlichung auch auf der emotionalen und erzählerischen Ebene von Belfast stattfindet. Branagh übt sich zwar vordergründig in zutiefst persönlicher Autobiografie, verrennt sich aber hauptsächlich in frustrierend unspezifischen Klischees."

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Donnerstag, 24. Februar 2022

"Facing the Bitter Truth"-Filmpreis 2021

Bester Film

  • Bad Luck Banging or Loony Porn von Radu Jude
  • First Cow von Kelly Reichardt
  • The French Dispatch von Wes Anderson
  • The Green Knight von David Lowery
  • Madres paralelas von Pedro Almodóvar
  • Malmkrog von Cristi Puiu
  • Minari von Lee Isaac Chung
  • Nomadland von Chloé Zhao
  • Petite Maman von Céline Sciamma
  • Titane von Julia Ducournau

 

Beste Regie

  • The French Dispatch – Wes Anderson
  • The Last Duel – Ridley Scott
  • Malmkrog – Cristi Puiu
  • Petite Maman – Céline Sciamma
  • The Power of the Dog – Jane Campion
  • Titane – Julia Ducournau
  • West Side Story – Steven Spielberg

 

Beste Hauptdarstellerin

  • Yū Aoi als Satoko Fukuhara in Wife of a Spy
  • Penélope Cruz als Janis Martínez Moreno in Madres paralelas
  • Magdalena Koleśnik als Sylvia Zajac in Sweat
  • Agathe Rousselle als Alexia/Adrien in Titane
  • Rachel Sennott als Danielle in Shiva Baby
  • Mary Twala Mhlongo als Mantoa in This Is Not a Burial, It's a Resurrection
  • Kate Winslet als Mary Anning in Ammonite

 

Bester Hauptdarsteller

 
  • Benedict Cumberbatch als Phil Burbank in The Power of the Dog
  • Andrew Garfield als Jonathan Larson in tick, tick...BOOM!
  • Adarsh Gourav als Balram Halwai in The White Tiger
  • Franz Rogowski als Hans Hoffmann in Grosse Freiheit
  • Lakeith Stanfield als Bill O'Neal in Judas and the Black Messiah
  • Dan Stevens als Tom in Ich bin dein Mensch
  • Steven Yeun als Jacob Yi in Minari

 

Beste Nebendarstellerin

  • Andrea Heick Gadeberg als Mathilde Hansen in Riders of Justice
  • Han Ye-ri als Monica Yi in Minari
  • Ruth Negga als Claire Bellew in Passing
  • Charlotte Rampling als Mère Felicita in Benedetta
  • Diana Sakalauskaité als Ingrida in Malmkrog
  • Teresa Sapoangelo als Maria Schisa in È stata la mano di Dio
  • Youn Yuh-jung als Soon-ja in Minari

 

Bester Nebendarsteller

  • Ben Affleck als Pierre d'Alençon in The Last Duel
  • Benicio del Toro als Moses Rosenthaler in The French Dispatch
  • Mike Faist als Riff in West Side Story
  • Sean Harris als King Arthur in The Green Knight
  • Simon Helberg als The Accompanist in Annette
  • Vincent Lindon als Vincent in Titane
  • Will Patton als Paul in Minari

 

Beste Voiceover-Performance

  • Gillian Anderson als Katze in Robin Robin
  • Sacha Baron Cohen als Ugo Paguro in Luca
  • Stephanie Beatriz als Mirabel Madrigal in Encanto
  • Zach Galifianakis als Ron in Ron's Gone Wrong
  • Tom Hardy als Venom in Venom: Let There Be Carnage
  • Anjelica Huston als Erzählerin in The French Dispatch
  • Danny McBride als Rick Mitchell in The Mitchells vs. the Machines

 

Bestes Schauspiel-Ensemble

  • È stata la mano di Dio – Alessandro Bressanello, Ciro Capano, Renato Carpentieri, Enzo Decaro, Roberto De Francesco, Cristiana Dell’Anna, Rossella Di Lucca, Massimiliano Gallo, Sofya Gershevich, Marlon Joubert, Biagio Manna, Monica Nappo, Betti Pedrazzi, Luisa Ranieri, Dora Romano, Teresa Sapoangelo, Filippo Scotti, Toni Servillo, Marina Viro
  • First Cow – René Auberjonois, Ewen Bremner, Gary Farmer, Lily Gladstone, Toby Jones, Orion Lee, John Magaro, Alia Shawkat, Scott Shepherd, Dylan Smith
  • The Green Knight – Sarita Choudhury, Kate Dickie, Joel Edgerton, Sean Harris, Ralph Ineson, Erin Kellyman, Barry Keoghan, Dev Patel, Alicia Vikander
  • Malmkrog – Agathe Bosch, Ugo Broussot, Marina Palii, Zoe Puiu, Diana Sakalauskaité, Frédéric Schulz-Richard, István Téglás
  • Minari – Noel Kate Cho, Han Ye-ri, Scott Haze, Alan Kim, Will Patton, Jacob Wade, Steven Yeun, Youn Yuh-jung
  • One Night in Miami – Kingsley Ben-Adir, Beau Bridges, Lawrence Gilliard Jr., Eli Goree, Aldis Hodge, Michael Imperioli, Joaquina Kalukango, Christian Magby, Leslie Odom Jr., Lance Reddick, Nicolette Robinson
  • The Power of the Dog – Alison Bruce, Keith Carradine, Peter Carroll, Frances Conroy, Benedict Cumberbatch, Kirsten Dunst, Genevieve Lemon, Thomasin McKenzie, Jesse Plemons, Kodi Smit-McPhee

 

Bester nicht-englischsprachiger Film

  • Bad Luck Banging or Loony Porn von Radu Jude (Rumänisch)
  • È stata la mano di Dio von Paolo Sorrentino (Italienisch)
  • Labyrinth of Cinema von Nobuhiko Ōbayashi (Japanisch)
  • Madres paralelas von Pedro Almodóvar (Spanisch)
  • Malmkrog von Cristi Puiu (Französisch, Deutsch, Russisch, Rumänisch, Ungarisch)
  • Minari von Lee Isaac Chung (Koreanisch)
  • Petite Maman von Céline Sciamma (Französisch)
  • Riders of Justice von Anders Thomas Jensen (Dänisch)
  • Titane von Julia Ducournau (Französisch)
  • Wife of a Spy von Kiyoshi Kurosawa (Japanisch)

 

Bester Animationsfilm

  • Encanto von Jared Bush und Byron Howard
  • Luca von Enrico Casarosa
  • The Mitchells vs. the Machines von Mike Rianda
  • Robin Robin von Dan Ojari und Mikey Please
  • Le Sommet des dieux von Patrick Imbert

 

Bester Dokumentarfilm

  • Menschenskind! von Marina Belobrovaja
  • The Sparks Brothers von Edgar Wright
  • Summer of Soul (...or, When the Revolution Could Not Be Televised) von Ahmir "Questlove" Thompson

 

Bester Film ohne Deutschschweizer Kino- oder Streamingstart 2021

  • The Card Counter von Paul Schrader
  • Licorice Pizza von Paul Thomas Anderson
  • Lines von Barbora Sliepková
  • Memoria von Apichatpong Weerasethakul
  • A New Old Play von Qiu Jiongjiong
  • Ninjababy von Yngvild Sve Flikke
  • President von Camilla Nielsson
  • Red Rocket von Sean Baker
  • Tell Me von Marta Pulk, Norika Sefa, Kevin Zayat, Shen Wei, Lucía Valdemoros, Natalia Trzcina, Gerónimo Tanoira, Pablo Radice, Fermín Pedros, Brett Pedersen, Sonja Ortiz, Ashley Mosher, Tanya Marar, César Málaga, Quentin Lazzarotto, Antonio Hamburger, João Carlos Couto, Rupert Clague, Sebastián López Borda, Agustín Barrutia und Rodrigo Baptista
  • Vengeance Is Mine, All Others Pay Cash von Edwin

 

Bestes Originaldrehbuch

  • Bad Luck Banging or Loony Porn – Radu Jude
  • È stata la mano di Dio – Paolo Sorrentino
  • The French Dispatch – Wes Anderson, Roman Coppola, Hugo Guinness, Jason Schwartzman
  • Madres paralelas – Pedro Almodóvar
  • Minari – Lee Isaac Chung
  • Petite Maman – Céline Sciamma
  • Wife of a Spy – Ryūsuke Hamaguchi, Kiyoshi Kurosawa, Tadashi Nohara

 

Bestes adaptiertes Drehbuch

  • First Cow – Kelly Reichardt, Jonathan Raymond (basierend auf dem Roman The Half Life von Jonathan Raymond)
  • The Green Knight – David Lowery (basierend auf dem anonym verfassten Gedicht Sir Gawain and the Green Knight)
  • The Lost Daughter – Maggie Gyllenhaal (basierend auf dem Roman La figlia oscura von Elena Ferrante)
  • Malmkrog – Cristi Puiu (basierend auf dem Text Drei Gespräche von Vladimir Solovyov)
  • One Night in Miami – Kemp Powers (basierend auf dem Theaterstück One Night in Miami von Kemp Powers)
  • The Power of the Dog – Jane Campion (basierend auf dem Roman The Power of the Dog von Thomas Savage)
  • Shiva Baby – Emma Seligman (basierend auf dem Kurzfilm Shiva Baby von Emma Seligman)
 

Beste Kamera

  • The Dig – Mike Eley
  • First Cow – Christopher Blauvelt
  • The Green Knight – Andrew Droz Palermo
  • Nomadland – Joshua James Richards
  • Petite Maman – Claire Mathon
  • The Power of the Dog – Ari Wegner
  • West Side Story – Janusz Kamiński

 

Bester Schnitt

  • Bad Luck Banging or Loony Porn – Cătălin Cristuțiu
  • The French Dispatch – Andrew Weisblum
  • Labyrinth of Cinema – Nobuhiko Ōbayashi
  • The Last Duel – Claire Simpson
  • Petite Maman – Julien Lacheray
  • Shiva Baby – Hanna A. Park
  • West Side Story – Sarah Broshar, Michael Kahn

 

Beste Filmmusik

  • Bo Burnham: Inside – Bo Burnham
  • First Cow – William Tyler
  • The French Dispatch – Alexandre Desplat
  • The Green Knight – Daniel Hart
  • Madres paralelas – Alberto Iglesias
  • Minari – Emile Mosseri
  • The Power of the Dog – Jonny Greenwood

 

Bester Ton

  • Ammonite – Johnnie Burn, Brendan Feeney
  • È stata la mano di Dio – Emanuele Cecere, Silvia Moraes
  • First Cow – Leslie Shatz
  • The Last Duel – Daniel Birch, Stéphane Bucher, Michael Fentum, Oliver Tarney, Can Yesilyurt
  • Malignant – Odin Benitez, Eliot Connors, Joe Dzuban, Julian Howarth, Peter Staubli
  • Riders of Justice – Henric Andersson, Nino Jacobsen, Robert Leib, Eddie Simonsen
  • Titane – Séverin Favriau, Fabrice Osinski

 

Beste Ausstattung

  • Azor – Ana Cambre
  • The French Dispatch – Matthieu Beutter, Loïc Chavanon, Stéphane Cressend, Rena DeAngelo, Kevin Timon Hill, Adam Stockhausen
  • The Green Knight – Jade Healy, Louise Mathews, Christine McDonagh, Jenny Oman
  • The Nest – Stella Fox, James Price, Tilly Scandrett, Joe Susin, Ciara Vernon
  • Swan Song – Annie Beauchamp, Michael Diner, Shannon Gottlieb, Howard Lau, Callum Webster
  • The Harder They Fall – Matthew Gatlin, Jay Hart, Gregory S. Hooper, Cyntha La Jeunesse, Martin Whist, Anthony Whitman
  • Wife of a Spy – Norifumi Ataka

 

Beste Kostüme

  • Ammonite – Michael O'Connor
  • Bad Luck Banging or Loony Porn – Cireșica Cuciuc
  • Dune – Bob Morgan, Jacqueline West
  • First Cow – April Napier
  • The Green Knight – Malgosia Turzanska
  • Passing – Marci Rodgers
  • This Is Not a Burial, It's a Resurrection – Nao Serati

 

Beste Spezialeffekte

  • Dune
  • Godzilla vs. Kong
  • The Green Knight
  • Labyrinth of Cinema
  • Love and Monsters
  • No Time to Die
  • The Suicide Squad

 

"Spoiler Alert": Beste Szene

 



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