Mittwoch, 23. September 2020

Maximum Cinema Filmpodcast #9: ZFF-Programm, "Kiki’s Delivery Service", "I’m Thinking of Ending Things" und Rückblick auf Allianz Drive-In Cinema»

© Olivier Samter

Nur eine Woche nach Episode 8, bei der ich ferienbedingt nicht dabei war, kommen Daniel, Lola, Olivier und ich wieder zusammen, um in Folge 9 das Programm des 16. Zurich Film Festivals genauer unter die Lupe zu nehmen (Stichwort: Schnitzel). Ausserdem an der Tagesordnung stehen Diskussionen über Hayao Miyazakis Ghibli-Animationsklassiker Kiki's Delivery Service und Charlie Kaufmans Netflix-Kuriosum I'm Thinking of Ending Things.

Mittwoch, 16. September 2020

Hexenkinder

© Calypso Film AG, Edwin Beeler

★★★★

"Es ist kein erbauliches Bild des eigenen Landes, das sich dem Schweizer Publikum hier bietet, auch weil Hexenkinder nicht davor Halt macht, den Fall des Ingenbohler Netzwerks in einen umfassenden Kontext zu stellen. Denn für Beeler, der sich in seinem Schaffen schon mit dem Sonderbundskrieg (Grenzgänge, Der vergessene Krieg) und, im Rahmen der Doku-Anthologie L’histoire c’est moi (2004), mit Nazis in der Schweiz auseinandersetzte, ist das Schicksal seiner Hauptfiguren nicht nur eine bedauernswerte Episode in der finsteren Vergangenheit."

Ganze Kritik auf Maximum Cinema (online einsehbar)

Montag, 7. September 2020

I'm Thinking of Ending Things

© Cr. Mary Cybulski/NETFLIX © 2020

★★★★

"I’m Thinking of Ending Things ist ein beängstigender Film über Männer, die das Leben und die Werke von Frauen für sich beanspruchen. Über die absurde Hilflosigkeit, Teil eines grossen Ganzen und letztlich trotzdem auf sich allein gestellt zu sein. Doch es ist auch ein faszinierender, bisweilen erschreckender, stellenweise aber auch seltsam erbaulicher Film über die Erkenntnis, dass jede Äusserung, jede Tat, vielleicht sogar jeder Gedanke und jedes Gefühl nur eine plumpe Annäherung an ein vorgefasstes Ideal ist – eine Imitation von etwas, das man bereits erlebt, gesehen, gehört oder gelesen hat."

Ganze Kritik auf Maximum Cinema (online einsehbar)

Samstag, 5. September 2020

The Personal History of David Copperfield

© Ascot Elite Entertainment Group


★★★★

"Dickens beanspruchte tausend Seiten für diese Reise, Iannucci nicht einmal zwei Stunden. Es überrascht nicht, dass der Film ins Straucheln gerät, sobald es auf das Ende – und damit auf die Auflösung jedes noch so überkandidelten Handlungsstrangs – zugeht. Das lässt sich jedoch mühelos verkraften. Nach der etwas blutleeren schwarzen Komödie The Death of Stalin (2017) zeigt sich Iannucci in seiner Inszenierung ungewohnt experimentierfreudig und legt ein hochgradig vergnügliches Ensemblestück voller Wortwitz und Slapstick vor."

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Mittwoch, 2. September 2020

Schwesterlein

© Vega / Praesens Film

★★★

"Starke Darbietungen von Nina Hoss, Lars Eidinger, Jens Albinus und Marthe Keller – vier der besten Darsteller*innen, die das deutschsprachige Kino derzeit zu bieten hat – heben ein unspektakuläres, gewollt theaterhaftes Drehbuch über den melodramatischen Durchschnitt, können letztlich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Chuat und Reymond hauptsächlich vorgefasste Handlungselemente abhaken. Das ist das Problem mit Schwesterlein: Das Ganze ist kompetent gemacht, hinkt aber – wie so viele andere Schweizer Produktionen – dem internationalen Kinogeschehen weit hinterher."

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Dienstag, 1. September 2020

Maximum Cinema Filmpodcast #7: "Tenet", "The Batman"-Trailer, "The Personal History of David Copperfield" und Fantoche-Interviews

© Olivier Samter

Nach monatelangem Warten können Daniel Frischknecht, Olivier Samter und ich in Episode 7 des Maximum Cinema-Podcasts endlich über Christopher Nolans Tenet reden – Gesprächsstoff liefert der "Inception auf Steroiden" jedenfalls genug. Zudem unterhalten wir uns über den ersten Trailer zu The Batman, Olivier stellt die diesjährige Ausgabe des Animationsfilmfestivals Fantoche vor und spricht zu diesem Zweck mit Dustin Rees und Géraldine Cammisar, und zuletzt erzähle ich, warum mir The Personal History of David Copperfield so gut gefallen hat.