Montag, 14. Januar 2019

Cómprame un revólver

Im Mexiko der nicht allzu weit entfernten Zukunft hat die Regierung den Kampf gegen die brutalen Drogenkartelle verloren. Die Macht liegt in den Händen lokaler Gruppierungen und Banden. Die Menschen, insbesondere die Frauen, sind in Scharen geflohen, sodass das Land inzwischen fast nur noch von Männern bewohnt wird.

In diesem Umfeld wächst Huck (Matilde Hernández Guinea) auf, die Tochter eines drogenabhängigen Baseball-Platzwartes (Rogelio Sosa), dessen Leben davon abhängt, sein Spielfeld für die Besuche eines hiesigen Kartell-Trupps instand zu halten. Doch sie ist nicht allein in dieser von Gewalt dominierten Welt: Neben ihrem Vater sind auch ihre drei besten Freunde an ihrer Seite – Meister der Tarnung, die davon träumen, sich mit einem selbstgebastelten Katapult an den Gangs zu rächen.

Es schwirren viele anregende Ideen in Julio Hernández Cordóns Cómprame un revólver herum. In bemerkenswerten Bildern vermengt das märchenhaft-dystopische Drama Politik- und Gesellschaftskritik mit Coming-of-Age-Elementen und diversen Anlehnungen an Kultwerke wie Star Wars, Mad Max und Mark Twains Huckleberry Finn.

Was fehlt, ist ein roter Faden, eine Richtung, ein Konzept. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken, dass Hernández Cordón hier mit dem ungezügelten Elan des jungen Debütanten ans Werk geht, dem mehr an Einprägsamkeit als an Stringenz gelegen ist. Doch der US-Amerikaner mexikanisch-guatemaltekischer Abstammung ist 43 Jahre alt, legte seinen ersten Langspielfilm (Gasolina) 2008 vor und drehte seither, einschliesslich Revólver, weitere sechs Filme.

So besticht sein neuestes Werk mehr mit Einfallsreichtum als durch erfülltes Potenzial. Momente wie der Drohnen-Kameraflug über ein Gelände voller papierner "Leichen", Figuren wie der enigmatische Bandenführer und tragische Details wie die Tatsache, dass Huck von ihrem liebenden Vater angekettet werden muss, um nicht entführt zu werden, hinterlassen einen starken Eindruck, wollen sich aber nicht so recht zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen.

Huck (Matilde Hernández Guinea) lebt in einem von Kartellen regierten Mexiko.
© Outside the Box
Vielmehr wirkt Revólver, trotz seines zeitlich straffen Erzählrahmens, wie eine Abfolge mehr oder weniger eigenständiger Szenarien, welche im Laufe des Schreibprozesses zu einer aneinander anknüpfenden Kette von Plot-Elementen umgearbeitet wurden. Das macht das Ganze zwar angenehm unvorhersehbar, ist in letzter Konsequenz aber auch ein wenig enttäuschend: Gerade der letzte Akt ist die Geschichte spannender, aber allzu schnell wieder verworfener Ansätze; dem Ende fehlt es wegen der losen Zusammensetzung des Vorangegangenen – und des bisweilen verwirrend erratischen Schnitts – an narrativer und emotionaler Kraft.

Hernández Cordóns Versuch, sich der Kartell-Problematik auf unkonventionelle Art und Weise zu nähern – fernab von Narcos (2015–2017), Sicario (2015) und Cartel Land (2015) –, verdient Anerkennung, ebenso die einnehmende Darbietung von Matilde Hernández Guinea. Dabei bleibt es aber auch, weil Cómprame un revólver zwar zahlreiche vielversprechende Türen aufstösst, sich aber durch keine hindurch zu wagen scheint.

★★★

Sonntag, 13. Januar 2019

Green Book

Peter Farrelly ist ein Name, der im Filmgeschäft untrennbar mit dem Namen Bobby verbunden ist: Zusammen waren die Farrelly-Brüder während der Neunziger- und frühen 2000er Jahre fester Bestandteil von Hollywoods Komödien-Landschaft mit Kassenschlagern wie Dumb and Dumber (1994), There's Something About Mary (1998) und Shallow Hal (2001). Nun hat Peter mit der Roadmovie-Tragikomödie Green Book sein Solo-Regiedebüt abgeliefert. Dessen prominente Rolle im diesjährigen Oscarrennen kaschiert einen eindimensionalen und historisch frustrierend unreflektierten Film.

Basierend auf den Erlebnissen des italoamerikanischen Rausschmeissers und späteren Schauspielers (GoodFellas, The Sopranos) Frank "Tony Lip" Vallelonga – und mitkonzipiert und -verfasst von dessen Sohn Nick Vallelonga –, erzählt Farrellys Film davon, wie Tony (gespielt von Viggo Mortensen) im Herbst 1962 vom schwarzen Klaviervirtuosen Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) als Fahrer und Leibwächter angeheuert wird. Grund für diese Berufung ist Shirleys bevorstehende Tournee durch die rassistischen US-Südstaaten.

Die Welt ist einfach in Green Book: Die italienischstämmigen Figuren sind laut, ungehobelt, jovial, machen im Gespräch inflationär Gebrauch von ihren Händen und lassen sich, im Fall von Tonys zahlreichen Familienmitgliedern, kaum je ohne einen Teller Spaghetti auf der Leinwand blicken. Afroamerikaner wiederum finden in Farrellys Vision von Amerika in den frühen Sechzigerjahren ein sauber zweigeteiltes Land vor: einen Norden, in dem man zwar gewissen Vorurteilen ausgesetzt sein mag, insgesamt aber ein ruhiges Leben führen kann – und einen streng nach Hautfarbe segregierten Süden, der von dumpfbackigen Rassisten bevölkert wird.

Apropos Rassismus: Dieser ist hier, nach althergebrachter Hollywood-Tradition von The Defiant Ones (1958) und In the Heat of the Night (1967) bis Driving Miss Daisy (1989) und The Help (2011), primär das Resultat persönlicher Befangenheit und ungenügender Kommunikation. Wenn man doch einfach nur miteinander reden würde und dadurch – wie Tony und Don – Gemeinsamkeiten fände, würde sich schon alles zum Guten wenden, so die implizite These.

Tony Lip (Viggo Mortensen) braucht eine temporäre Arbeit.
© Ascot Elite
Doch Rassismus hat noch nie so funktioniert, wie es sich das weisse, vordergründig liberale Hollywood vorstellt. Schwarze sind in den USA nicht allein deshalb erschwerten Lebensbedingungen ausgesetzt, weil sie sich das Land mit unverbesserlichen Minderheitenhassern, ungebildeten Südstaatler-Karikaturen und fehlgeleiteten, aber grundsätzlich gutmütigen Zeitgenossen wie Tony teilen müssen. Vielmehr sind sie sowohl im Süden als auch im Norden bis heute einer historisch gewachsenen Unterdrückung ausgesetzt – einem System, das ihre Bürgerrechte erst seit gut 50 Jahren formell anerkennt, während es Menschen mit weisser Hautfarbe seit Hunderten von Jahren strukturelle Vorteile zugesteht.

Wie Kritiker wie Jourdain Searles, Jenni Miller und Mark Harris bereits sehr anschaulich festgehalten haben, ist die gerade für das weisse Publikum tröstliche Konsequenz dieser ahistorischen Versöhnungsfantasie die Schlussfolgerung, dass bei Weiss und Schwarz zu gleichen Teilen Lernbedarf besteht.

Der Pianist Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) stellt Tony als Fahrer ein, um während einer Südstaaten-Tournee einen Leibwächter an seiner Seite zu haben.
© Ascot Elite
Green Book suggeriert dies via den Klassenunterschied seiner beiden Protagonisten. Tony mag seinen Ekel darüber überwinden müssen, aus demselben Glas wie Schwarze zu trinken – seine einzige Tat, die der Film als rassistisch wertet. Indessen muss sich jedoch der reiche Musiker Don in Bescheidenheit üben und lernen, seinen Angestellten aus der Arbeiterschicht nicht von oben herab zu betrachten – ihm keine Aussprachehilfe anzubieten, seine Bronx-Bauernschläue nicht zu unterschätzen, sein Vokabular zugänglicher zu gestalten und sich selber nicht so ernst zu nehmen.

Und während Don seinem hemdsärmeligen Chauffeur die hohe Kunst des romantischen Briefschreibens beibringt, führt ihn Letzterer in die "schwarze Kultur" ein, die er vor lauter Reichtum verpasst hat. Dieser Aspekt der Geschichte ist aus mehreren Gründen einer der Tiefpunkte des Films. Zum einen scheinen Farrelly, Vallelonga und Brian Hayes Currie, der dritte weisse Drehbuchautor im Bunde, Don – der unter anderem an Martin Luther Kings Bürgerrechtsmarsch in Selma beteiligt war – diese Entfremdung von der afroamerikanischen Gemeinschaft angedichtet zu haben. Die Shirley-Familie, die nicht an der Produktion von Green Book beteiligt war, hat sich unlängst heftig gegen diese Darstellung gewehrt und sie als "Lügensinfonie" bezeichnet.

Die beiden grundlegend verschiedenen Männer freunden sich auf ihrer Reise miteinander an.
© Ascot Elite
Zum anderen reduziert Tony – der einmal vollmundig verkündet: "I'm blacker than you!" – die schwarze Kultur mehr oder weniger unwidersprochen auf das Essen und die Musik. Diese radikale Vereinfachung führt zu einigen kuriosen, bisweilen sogar verstörenden Momenten – etwa jener komödiantisch gemeinten Szene, in der Tony Don mit unangenehmem Nachdruck dazu drängt, erstmals in seinem Leben frittiertes Hühnchen, ein stereotypes "schwarzes" Essen, zu probieren. Eine weisse Figur zwingt einen Afroamerikaner dazu, sich gemäss rassistischen Klischees zu verhalten: Liesse der Film hier so etwas wie Satire erahnen, hätte das Ganze subversives Potenzial. Doch nichts deutet darauf hin, dass Green Book über so viel Hintersinn verfügt.

Dabei scheinen sich Farrelly, Vallelonga und Currie wenigstens theoretisch bewusst zu sein, sich auf heiklem Terrain zu bewegen. Gewisse Dialoge erwecken den Anschein, als habe der Film den kritischen Diskurs über den "Magical Negro" und Hollywoods verqueres Rassismus-Bild im Hinterkopf. Das Bestreben ist da, mit der Figur Don Shirley der schädlichen Vorstellung einer monolithischen Black Community entgegenzuwirken. Der Versuch einer seriösen Auseinandersetzung mit der brutalen Logik der Jim-Crow-Südstaaten – dass Schwarze zur "Würde" erzogen werden, ohne dass ihnen auch nur ein bisschen Würde entgegengebracht wird – ist erkennbar. Das Tragische ist aber, dass keiner dieser Ansätze irgendwohin führt: Themen werden angerissen und kurz darauf wieder vergessen – überstrahlt von den Lachern, für welche die herzerwärmende Freundschaft zwischen Tony und Don sorgen soll.

Fahrer und Passagier lernen voneinander – so bringt Don Tony bei, wie er romantischere Briefe an seine Frau Dolores (Linda Cardellini) schreiben kann.
© Ascot Elite
Nun kann man natürlich argumentieren, dass Green Book in erster Linie von Tonys Abenteuer erzählt, welches er später womöglich zu einer Gutenachtgeschichte für Nick umfunktionierte, und dass es deshalb vermessen wäre, dem Film einen Strick daraus zu drehen, dass seine Darstellung der schwarzen Erfahrung von Rassismus unzulänglich ist. Doch abgesehen davon, dass ein weisser Protagonist in einer an ethnischen Spannungen aufgehängten Geschichte die Filmemacher nicht von der Verantwortung befreit, afroamerikanischer Historie mit Fingerspitzengefühl zu begegnen, macht der gesellschaftshistorisch sehr spezifische Titel einen diesbezüglich kritischen Blick praktisch unumgänglich.

"Green Book" bezieht sich auf The Negro Motorist Green Book, den von Victor Hugo Green verfassten Reiseführer, der schwarzen Reisenden zwischen 1936 und 1966 lebenswichtige Informationen darüber gab, in welchen Etablissements sie willkommen waren – und wo nicht. Das Buch, das im Film selbst nur eine marginale Rolle spielt, war ein wichtiges Instrument afroamerikanischer Emanzipation – Alissa Wilkinson weiss mehr dazu.

Entsprechend ist es nicht zu viel verlangt, dass eine Produktion namens Green Book dieser Geschichte wenigstens einigermassen gewissenhaft Rechnung trägt. Was Farrelly aber tatsächlich abliefert, ist leidlich unterhaltsam, aber hoffnungslos antiquiert, thematisch inkohärent und bar jeder Substanz.

★★

Montag, 7. Januar 2019

Burning

© Xenix Filmdistribution GmbH

★★★★★

"Integriert ist das Ganze in einen grandios inszenierten, hochgradig atmosphärisch vorgetragenen Mystery-Plot. Lee und Oh verraten genug, um emotional zu packen, halten sich aber auch bedeckt genug, um immer wieder mit neuen, schlüssigen Wendungen zu überraschen. Unterstützt werden sie dabei von drei hervorragend aufspielenden Darstellern – gerade Steven Yeun (bekannt als Glenn Rhee aus The Walking Dead) brilliert mit einer unheimlichen Undurchsichtigkeit."

Ganze Kritik auf Maximum Cinema (online einsehbar)

Donnerstag, 3. Januar 2019

The Best Films of 2018


"According to my Letterboxd account, which I've started cultivating in earnest in 2018, I spent roughly 378 hours of said year watching movies – 206 of them, to be exact – averaging four viewings per week. Now, as the year has drawn to a close, it's time once again to pick my favourites from that selection, as I've done on The Zurich English Student for the past seven years. In 2018, I landed on a comparatively modest set of 15 films, though that is the result of perhaps a more rigorous decision-making process than in the past, which led to the shutout of such high-quality offerings as Steve McQueen's Widows, Xavier Legrand's Custody, and Yorgos Lanthimos' The Killing of a Sacred Deer."

Zu lesen gibt es die Liste auf The Zurich English Student.

Montag, 31. Dezember 2018

"Facing the Bitter Truth"-Filmpreis 2018

BESTER FILM


  • Annihilation von Alex Garland
  • BlacKkKlansman von Spike Lee
  • Call Me by Your Name von Luca Guadagnino
  • The Florida Project von Sean Baker
  • A Ghost Story von David Lowery
  • Kulenkampffs Schuhe von Regina Schilling
  • The Rider von Chloé Zhao
  • Roma von Alfonso Cuarón
  • Sweet Country von Warwick Thornton
  • You Were Never Really Here von Lynne Ramsay


BESTE REGIE


  • Alfonso Cuarón – Roma
  • Alex Garland – Annihilation
  • Lucrecia Martel – Zama
  • Steve McQueen – Widows
  • Lynne Ramsay – You Were Never Really Here
  • Alice Rohrwacher – Lazzaro felice
  • Chloé Zhao – The Rider


BESTE HAUPTDARSTELLERIN


  • Yalitza Aparicio als Cleodegaria "Cleo" Gutiérrez in Roma
  • Toni Collette als Annie Graham in Hereditary
  • Viola Davis als Veronica Rawlings in Widows
  • Frances McDormand als Mildred Hayes in Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
  • Maggie Mulubwa als Shula in I Am Not a Witch
  • Brooklynn Prince als Moonee in The Florida Project
  • Saoirse Ronan als Christine "Lady Bird" McPherson in Lady Bird


BESTER HAUPTDARSTELLER


  • Timothée Chalamet als Elio Perlman in Call Me by Your Name
  • John Cho als David Kim in Searching
  • Marcello Fonte als Marcello in Dogman
  • Ryan Gosling als Neil Armstrong in First Man
  • Hamilton Morris als Sam Kelly in Sweet Country
  • Joaquin Phoenix als Joe in You Were Never Really Here
  • Benoît Poelvoorde als Commissaire Buron in Au poste!


BESTE NEBENDARSTELLERIN


  • Sakura Andō als Nobuyo Shibata in Shoplifters
  • Awkwafina als Goh Peik Lin in Crazy Rich Asians
  • Cynthia Erivo als Darlene Sweet in Bad Times at the El Royale
  • Lilly Jandreau als Lilly Blackburn in The Rider
  • Lesley Manville als Cyril Woodcock in Phantom Thread
  • Laurie Metcalf als Marion McPherson in Lady Bird
  • Bria Vinaite als Halley in The Florida Project


BESTER NEBENDARSTELLER


  • Willem Dafoe als Bobby Hicks in The Florida Project
  • Jonah Hill als Donnie Green in Don't Worry, He Won't Get Far on Foot
  • Michael B. Jordan als N'Jadaka / Erik "Killmonger" Stevens in Black Panther
  • Daniel Kaluuya als Jatemme Manning in Widows
  • Denis Ménochet als Antoine Besson in Jusqu'à la garde
  • Charlie Sexton als Townes Van Zandt in Blaze
  • Michael Stuhlbarg als Samuel Perlman in Call Me by Your Name


BESTE VOICEOVER-PERFORMANCE


  • Bryan Cranston als Chief in Isle of Dogs
  • Jessica Dinnage als Iben in The Guilty
  • Tom Hardy als Venom in Venom
  • Holly Hunter als Helen Parr / Elastigirl in Incredibles 2
  • Shameik Moore als Miles Morales / Spider-Man in Spider-Man: Into the Spider-Verse
  • Koyu Rankin als Atari Kobayashi in Isle of Dogs
  • Maria Schrader als Regina Schilling in Kulenkampffs Schuhe


BESTES SCHAUSPIEL-ENSEMBLE


  • Crazy Rich Asians – Awkwafina, Gemma Chan, Ronny Chieng, Henry Golding, Ken Jeong, Lisa Lu, Sonoya Mizuno, Chris Pang, Constance Wu, Jimmy O. Yang, Michelle Yeoh
  • The Florida Project – Macon Blair, Valeria Cotto, Willem Dafoe, Caleb Landry Jones, Aiden Malik, Mela Murder, Brooklynn Prince, Christopher Rivera, Bria Vinaite
  • Hunt for the Wilderpeople – Rhys Darby, Julian Dennison, Rachel House, Oscar Kightley, Sam Neill, Rima Te Wiata, Taika Waititi
  • Lady Bird – Timothée Chalamet, Beanie Feldstein, Lucas Hedges, Stephen McKinley Henderson, Tracy Letts, Laurie Metcalf, Saoirse Ronan, Lois Smith
  • Ocean's Eight – Richard Armitage, Awkwafina, Cate Blanchett, Helena Bonham Carter, Sandra Bullock, James Corden, Mindy Kaling, Sarah Paulson, Rihanna
  • Shoplifters – Sakura Andō, Lily Franky, Sōsuke Ikematsu, Kairi Jō, Kirin Kiki, Mayu Matsuoka, Miyu Sasaki
  • Widows – Jon Bernthal, Carrie Coon, Viola Davis, Elizabeth Debicki, Garrett Dillahunt, Robert Duvall, Cynthia Erivo, Colin Farrell, Lukas Haas, Brian Tyree Henry, Daniel Kaluuya, Liam Neeson, Michelle Rodriguez, Jacki Weaver


BESTER NICHT-ENGLISCHSPRACHIGER FILM


  • Cold War von Paweł Pawlikowski (Polnisch)
  • The Guilty von Gustav Möller (Dänisch)
  • Jusqu'à la garde von Xavier Legrand (Französisch)
  • Kulenkampffs Schuhe von Regina Schilling (Deutsch)
  • Lazzaro felice von Alice Rohrwacher (Italienisch)
  • Loveless von Andrey Zvyagintsev (Russisch)
  • Roma von Alfonso Cuarón (Spanisch und Mixtekisch)
  • Shoplifters von Hirokazu Kore-eda (Japanisch)
  • Visages villages von Agnès Varda und JR (Französisch)
  • Zama von Lucrecia Martel (Spanisch)


BESTER ANIMATIONSFILM


  • Bao von Domee Shi
  • Isle of Dogs von Wes Anderson
  • Spider-Man: Into the Spider-Verse von Bob Persichetti, Peter Ramsey und Rodney Rothman


BESTER DOKUMENTARFILM


  • Ex Libris: The New York Public Library von Frederick Wiseman
  • The King von Eugene Jarecki
  • Kulenkampffs Schuhe von Regina Schilling
  • Shirkers von Sandi Tan
  • Visages villages von Agnès Varda und JR


BESTES ORIGINALDREHBUCH


  • The Guilty – Gustav Möller, Emil Nygaard Albertsen
  • Lady Bird – Greta Gerwig
  • Lazzaro felice – Alice Rohrwacher
  • Loveless – Oleg Negin, Andrey Zvyagintsev
  • Private Life – Tamara Jenkins
  • Searching – Aneesh Chaganty, Sev Ohanian
  • Shoplifters – Hirokazu Kore-eda


BESTES ADAPTIERTES DREHBUCH


  • The Ballad of Buster Scruggs – Ethan Coen, Joel Coen ("All Gold Canyon" basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Jack London; "The Gal Who Got Rattled" basiert auf der Kurzgeschichte "The Girl Who Got Rattled" von Stewart Edward White)
  • BlacKkKlansman – Spike Lee, David Rabinowitz, Charlie Wachtel, Kevin Willmott (basierend auf den Memoiren Black Klansman von Ron Stallworth)
  • Call Me by Your Name – James Ivory (basierend auf dem Roman Call Me by Your Name von André Aciman)
  • Hunt for the Wilderpeople – Taika Waititi (basierend auf dem Roman Wild Pork and Watercress von Barry Crump)
  • Widows – Gillian Flynn, Steve McQueen (basierend auf der TV-Serie Widows von Lynda La Plante)
  • You Were Never Really Here – Lynne Ramsay (basierend auf der Novelle You Were Never Really Here von Jonathan Ames)
  • Zama – Lucrecia Martel (basierend auf dem Roman Zama von Antonio di Benedetto)


BESTE KAMERA


  • Climax – Benoît Debie
  • Cold War – Łukasz Żal
  • The Florida Project – Alexis Zabe
  • A Ghost Story – Andrew Droz Palermo
  • The Killing of a Sacred Deer – Thimios Bakatakis
  • Roma – Alfonso Cuarón
  • Searching – Juan Sebastian Baron


BESTER SCHNITT


  • BlacKkKlansman – Barry Alexander Brown
  • Blaze – Jason Gourson
  • Call Me by Your Name – Walter Fasano
  • A Ghost Story – David Lowery
  • The Other Side of the Wind – Bob Murawski, Orson Welles
  • Widows – Joe Walker
  • You Were Never Really Here – Joe Bini


BESTE FILMMUSIK


  • Geoff Barrow, Ben Salisbury – Annihilation
  • Carter Burwell – The Ballad of Buster Scruggs
  • Cody Carpenter, John Carpenter, Daniel Davies – Halloween
  • Alexandre Desplat – Isle of Dogs
  • Jonny Greenwood – You Were Never Really Here
  • Daniel Hart – A Ghost Story
  • Justin Hurwitz – First Man


BESTES TONDESIGN


  • Climax – Ken Yasumoto
  • First Man – Mary H. Ellis, Mildred Iatrou Morgan, Ai-Ling Lee
  • Hereditary – Lewis Goldstein, Steven C. Laneri, Viktor Weiszhaupt
  • A Quiet Place – Erik Aadahl, Michael Barosky, Brandon Jones, Ethan Van der Rhyn
  • Roma – Craig Berkey, Steve Browell, Sergio Diaz, Enrique Greiner, Javier Quesada, Liliana Villaseñor
  • You Were Never Really Here – Paul Davies, Drew Kunin
  • Zama – Guido Berenblum, Manuel de Andres, Gerardo Kalmar


BESTE AUSSTATTUNG


  • Annihilation – Gareth Cousins, Michelle Day, Mark Digby, Lauren Doss, Simon Elsley, Elaine Kusmishko, Denis Schnegg
  • Au poste! – Joan Le Boru, Jérémie Sfez
  • The Florida Project – Kurt Thoresen, Stephonik Youth
  • In den Gängen – Daniela Grömke, Maria Klingner, Jenny Rösler
  • Roma – Carlos Benassini, Eugenio Caballero, Barbara Enriquez, Oscar Tello
  • The Shape of Water – Paul D. Austerberry, Nigel Churcher, Jeffrey A. Melvin, Shane Vieau
  • Shoplifters – Akiko Matsuba, Keiko Mitsumatsu


BESTE KOSTÜME


  • Black Panther – Ruth Carter
  • Blaze – Lee Kyle
  • A Ghost Story – Annell Brodeur
  • I Am Not a Witch – Holly Rebecca
  • I, Tonya – Jennifer Johnson
  • Phantom Thread – Mark Bridges
  • Zama – Julio Suárez


BESTE SPEZIALEFFEKTE


  • Avengers: Infinity War
  • Bumblebee
  • First Man
  • Mission: Impossible – Fallout
  • Roma
  • The Shape of Water
  • Solo: A Star Wars Story


"SPOILER ALERT": BESTE SZENE





Nominationen-Total:

Donnerstag, 27. Dezember 2018

Kinojahr 2018: Top 10

1
ROMA
(Alfonso Cuarón, Mexiko)

2
A GHOST STORY
(David Lowery, USA)

3
ANNIHILATION
(Alex Garland, UK/USA)

4
CALL ME BY YOUR NAME
(Luca Guadagnino, Italien/USA)

5
THE FLORIDA PROJECT
(Sean Baker, USA)

6
BLACKKKLANSMAN
(Spike Lee, USA)

7
KULENKAMPFFS SCHUHE
(Regina Schilling, Deutschland)

8
YOU WERE NEVER REALLY HERE
(Lynne Ramsay, UK/USA)

9
SWEET COUNTRY
(Warwick Thornton, Australien)

10
THE RIDER
(Chloé Zhao, USA) 



HONOURABLE MENTIONS
  • Black Panther (Ryan Coogler)
  • Ex Libris: The New York Public Library (Frederick Wiseman)
  • Isle of Dogs (Wes Anderson)
  • Loveless (Andrey Zvyagintsev)
  • Zama (Lucrecia Martel)